Kunst, Therapie und Geomantie
05.10.2018 : Kunstzentrum Wachsfabrik

Die Historie der Wachs- und Bleichmittelfabrik Köln-Rodenkirchen geht bis auf das Jahr 1812 zurück. In 1979 erfolgte dann eine Teilanmietung der hinteren Parts der Fabrikanlage durch den Maler M. te Reh. Ab 1980 baute sich dann eine Atelier-Gemeinschaft auf dem Fabrikgelände auf, die auch heute einer neuen Künstlergeneration Arbeits- und Wohnmöglichkeiten bietet.


Von 1980 bis 1989 traten in folgender Reihenfolge die Künstler Josta Stappa, Radu Tanasescu, Wolfgang Heckmann, Christiane Tyrell, Mary Bauermeister, Klaus Bönnighausen, Dierk Engelken, Hubert Fabian, Ulla Lückerath, Peter Reichenberger, Iracema Horn, Harald Moser, Norbert Müller, Gudrun Engelken, Stefan Schmitz-Artkhonghan, Simon Stockhausen und Michael Royen der Ateliergemeinschaft bei.
 

03.09.2018 : KTG

"Die Akademie für Kunst-Therapie-Geomantie haben wir zum 80igsten Geburtstag von Mary Bauermeister gegründet" fasste Prof.Dr.B.Hallier den bisherigen status quo zusammen. "Mit dem gemeinnützigen Verein haben wir einen rechtlichen Rahmen, um diversen potentiellen Aktivitäten Entfaltungsraum zu geben".


"Je nach inhaltlichem oder finanziellem Engagement geht es um Informationssammlung, Kommunikation, Akquise von Fördermitteln, den Aufbau einer Sammlung, den Transfer des Gedankenguts z.B. durch Workshops oder sogar dem Erhalt des Atelierhauses mit Hilfe einer Stiftung. Grundsätzlich gilt es aber zu beachten, dass die Hedwigshöhe in Rösrath Privateigentum ist und der öffentlichr Raum (ob Garten oder Aktivitäten im Atelierhaus) immer eine Entscheidung der Familie ist."
 

10.08.2018 : Lebensmittelverschwendung

In 2017 hatte Marie-Christin Hallier erstmals mit dem Internationalen Künstlerverein IKV in Nairobi/Kenya Bilder zur Wahrnehmung von "Lebensmittelverschwendung" ausgestellt - nunmehr folgte zum selben Thema erneut in 2018 eine Gruppenausstellung im Foyer des Neuen Rathauses in Menden/Sauerland. Unterstützt wurde die Veranstaltung von der dortigen Kulturausschußvorsitzenden Jutta Manger und Markus Koschinski vom Kulturbüro der Stadt ( beide im Bild) .

"Ob in den Lehren von Rudolf Steiner, Maria Montessori oder in den Aktivitäten von Mary Bauermeister : bei jedem von ihnen steht die Wahrnehmung und Pflege des Kosmos im Mittelpunkt. Vermeidbare Lebensmittelverluste in der Kette vom Feld bis zum Konsum sind nicht nur un-ethisch in den Augen derer, die hungern - sie sind auch eine Verschwendung an Ressources unserer Welt" ist Marie-Christin Halliers philosophischer Ansatz.
 



10.07.2018 : Montessori

Maria Montessori (1870-L952) war ltalienerin und arbeitete 1897/98 mit geistig behinderten Kindern . ln 1907 eröffnete sie ihr erstes Casa dei Bambinis und entwickelte ab 1908 eigene Methoden einer kosmischen Kindererziehung : die Menschen sind als Mikrokosmos Teil der gesamten Schöpfung (Makrokosmos)-es besteht ein kosmischer Dialog als Wechselwirkung.


ln Deutschland arbeiten über 600 Kindergärten und über 400 Schulen nach Prinzipien der Montessori-Pädagogik. M.-C. Hallier und Gabriela Herzog erläuterten Museumspädagogen der Tretyakov-Galerie in Moskau die Spezifika auch der Kunsterziehung am Beispiel der Montessorischule Bensberg und arbeitgten mit Kindern künstlerisch zum Thema Kosmos (LINK)


 



05.06.2018 : Villa Zanders

Die Villa Zanders wurde 1873/74 von Maria Zanders gebaut. Ihre Familie war Inhaber der gleichnamigen Papierfabrik, die gegenüber an der Schnabelsmühle lag. In 1932 ging die Villa in den Besitz des Kreises und spaeter der Stadt Bergisch Gladbach über. Ab 1986 dient das Gebaeude als Museum der Kunst.


Die Familie Zanders ist ein Fallbeispiel einer Buergerstiftung : 1914 liess sie in Bergisch Gladbach ein Badehaus mit 10 Wannenbaedern und einem 150 Quadratmeter grossen Schwimmbecken errichten. Ab 1991 dient das Schwimmbad jaehrlich 57.000 Schuelern für Schul-/Vereinsschwimmen. 1977 errichtete sie eine Stiftung fuer eine papiergeschichtliche Sammlung, die heute 300 Werke internationaler Kuenstler enthaelt. 1988 schenkte sie dem Landschaftsverband Rheinland das Papier-Muehlen-Ensemble Schnabelsmuehle/Gohrsmuehle/Alte Dombach fuer ein Industriemuseum und 1990 zusaetzlich der Stadt ein weiteres Wohnhaus der Familie als "Kulturhaus".


 



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